trip genitalien

 
 
Es begab sich an einem sonnigen Wintersamstag, es wurde Snowboard gefahren, und das am Didamskopf, was an Winterwochenenden durchaus als alltäglich anzusehen ist. Ebenfalls nicht ungewöhnlich war, dass wir - das heißt Tömmmmä und meine
Wenigkeit - diverse befreundete Personen deutscher Abstammung in deren Unterkunft einen Besuch abstatteten nachdem die Ausführung
der diversen Wintersportaktivitäten ein Ende fand.
 
Der Besuch endigte grob geschätzt zur Mitternachtszeit, folglich saßen wir im meinen Kombinationskraftwagen und bewegten uns in Richtung Egg, jedoch bemerkte Tömmmä bereits auf der Mellouargrade dass es naheliegend währe, auf Schlaf zu verzichten, auf meine Frage, was wir denn solange zu tun gedenken stellte er mir die Frage ob ich den diese Woche schon in Italien gewesen sei, worauf ich mit einem " Nein" antwortete und wir wussten natürlch beide, was nun zu tun war.
 
Schritt1: alle Stemmeisen und Zündschnur CDs bei Tömmä holen
Schritt2: an der Tankstelle Red Bull und Mentos im 6er Pack kaufen
Schritt3: Umdrehen, nochmal zur Tankstelle Vignette kaufen
Schritt4: auf die Autobahn und bei der erstbesten Raststätte stehenbleiben und sich vom Tankwart erzählen zu lassen, dass Marc Giradelli vor 2 Stunden in der Raststätte ein Zimmer genommen hat.
Schritt5: Über den Reschenpass nach Italien fahren
 
Ich denke es war etwa 4 Uhr bei unserer Ankunft in Reschen, und da wir uns bereits in Italien befanden beschossen wir uns gegenseitig mit dem Fotoapparat, im Hintergrund die beleuchtetet Staumauer.
Der relativ starke Wind stellte sich als recht unangenehm heraus, da wir unsere Finger nach etwa 5 Sekunden außerhalb der Jackentaschen nicht mehr zu spüren vermochten, dies erschwerte auch den Zugang ins den Kraftwagen aufgrund des filigranen Knopfes auf der Fernbedienung welche die Türen öffnet.
 
Es folgte die Rückfahrt, welche direkt zum Didamskopf führte, da sich die Snowboardbekleidung natürlich nach wie vor ( seit 24 Stunden ) nicht von unseren Körpern entfernt hat. Es liess sich natürlich eine leichte Müdigkeit feststellen aber dennoch konnten wir mit Fug und Recht behaupten diesen Morgen in Italien verweilt zu haben.
Warum auch nicht.